Der Big-Mac-Index, von The Economist seit 1986 veröffentlicht, ist einer der bekanntesten Kaufkraft-Benchmarks der Welt. Er nutzt den Preis eines McDonald's Big Mac - eines Produkts, das in nahezu identischer Form in über 70 Ländern erhältlich ist - als reales Erschwinglichkeitssignal.
Der Big-Mac-Index vergleicht den lokalen Big-Mac-Preis (in USD umgerechnet) mit dem US-Preis. Das Verhältnis dieser beiden Preise ergibt einen einfachen Kaufkraftindikator.
Wenn ein Big Mac in den USA 5,69 $ kostet und das Äquivalent von 2,34 $ in Indien, beträgt das Big-Mac-Verhältnis 0,41. Angewandt auf eine 9,99 $-App: 9,99 $ × 0,41 ≈ ₹449 (nach Währungsumrechnung und Stufen-Snapping).
Die Intuition ist einfach: Der Big-Mac-Preis spiegelt bereits lokale Löhne, Mieten, Zutaten und Steuern wider. Wenn lokale Verbraucher 41 % des US-Preises für vergleichbare Güter zahlen, sollte Ihre App ebenfalls etwa 41 % des US-Preises kosten.
Das Big-Mac-Verhältnis ist der lokale Big-Mac-Preis (in USD) geteilt durch den US-Big-Mac-Preis. Der App-Preis wird dann um dieses Verhältnis angepasst und auf die nächste Store-Stufe gerundet.
| Region | Big Mac (USD) | Verhältnis | App-Preis |
|---|---|---|---|
| United States | $5.69 | 1.00 | $9.99 |
| Euro Area | $5.82 | 1.02 | €9.99 |
| United Kingdom | $4.52 | 0.79 | £6.99 |
| Japan | $3.38 | 0.59 | ¥980 |
| India | $2.34 | 0.41 | ₹449 |
| South Africa | $2.72 | 0.48 | R 79.99 |
| Indonesia | $2.52 | 0.44 | Rp 69,000 |
FAQ
Der Big-Mac-Index wurde 1986 von The Economist als spielerischer Leitfaden erfunden, ob Währungen auf ihrem "richtigen" Niveau sind. Er vergleicht den Preis eines McDonald's Big Mac zwischen Ländern. Wenn ein Big Mac in den USA 5,69 $ und in Japan ¥450 kostet, beträgt der implizite KKP-Wechselkurs 79 Yen pro Dollar. Der Index ist seitdem zu einer weithin zitierten Kurzreferenz für Kaufkraftunterschiede geworden.
The Economist veröffentlicht Big-Mac-Preise für etwa 55-70 Länder, je nach Ausgabe. Das ist weniger als der 176-Länder-KKP-Datensatz der Weltbank, sodass Sie möglicherweise eine Rückfallstrategie für kleinere Märkte benötigen. BasePrice fällt automatisch auf Weltbank-KKP für Länder zurück, die vom Big-Mac-Index nicht abgedeckt sind.
Es ist ein Proxy, kein präzises Maß. Ein Big Mac spiegelt lokale Lebensmittelkosten, Arbeit und Miete wider — nicht digitale Ausgabegewohnheiten. Forschung zeigt jedoch, dass er gut mit breiteren Kaufkraftmetriken korreliert. Für App-Preise bietet er einen praktischen, intuitiven Ausgangspunkt, besonders in Kombination mit anderen Signalen.
The Economist veröffentlicht in der Regel zweimal jährlich aktualisierte Daten (Januar und Juli). Das ist häufiger als das jährliche Weltbank-Update, aber seltener als Live-Wechselkurse. Für die meisten Apps ist ein halbjährliches Repricing im Einklang mit diesen Updates eine vernünftige Kadenz.